Künstliche Intelligenz als Literaturübersetzer? – Was künstliche neuronale Netzwerke können und was nicht
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Künstliche Intelligenz als Literaturübersetzer? – Was künstliche neuronale Netzwerke können und was nicht

„Kannst du nicht den Google Translator benutzen?“ Das ist vermutlich eine Frage, die schon viele Übersetzende gehört haben.

Tatsächlich werden künstliche neuronale Netzwerke wie zum Beispiel Google Translator oder DeepL immer besser und werden inzwischen auch immer mehr für professionelle Übersetzungen herangezogen, auch für Sachbücher und Belletristik. 

Was bedeutet das aber für die Übersetzenden? Ist es denkbar, dass in Zunkunft auch das Handwerk von Literaturübersetzenden durch Maschinen ersetzt wird?

Die Zukunft der Weltliteratur – Mensch oder Maschine?

Gerade wenn es um Literatur geht, um Genres der Belletristik, um Lyrik oder auch Theater – um komplexe literaische Texte – stößt die künstliche Intelligenz an Grenzen.

Die Übersetzerinnen Heike Patzschke und Stefanie Schäfer sind diesem spannenden Thema anhand von konkreten Beispielen nachgegangen. In der Gesprächsrunde, moderiert von dem Übersetzer Peter Klöss, haben sie ihre Erfahrungen anhand der Übersetzungsbeispiele erörtert und Fragen u.a. zur Bedeutung übersetzerischer Kreativität, zur Urheberschaft an maschinell erzeugten Texten diskutiert.

Die Videoaufzeichnung der Veranstaltung im Rahmen des Tags der Übersetzung 2021 im Literaturhaus Köln gibt es jetzt auf dem Youtube-Kanal der Weltlesebühne zu sehen.

B.E.

 

 

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