© Tobias Böhm

Hieronymus-Monat September 2026 – Literaturübersetzung im Fokus und Veranstaltungen im LCB

September rund um die Literaturübersetzung

September – der Sommer geht auf sein Ende zu. Und der Herbst hat auch dieses Jahr wieder eine Vielzahl an Events und Veranstaltungen rund um die Literaturübersetzung im Gepäck:
Das neue WLB-Festival Übersetzen & Weltretten mit seinem vielseitigen Programm haben wir hier auf dem Blog bereits mit zwei Beiträgen vorgestellt.

Rund um den Hieronymustag am 30. September stehen an verschiedenen Orten Veranstaltungen auf dem Programm. Dazu finden sich die entsprechenden Informationen auf der Website der Weltlesebühne.

Abende rund ums Übersetzen im LCB

Auch das Literarische Colloquium Berlin widmet im Hieronymus-Monat September drei Abendveranstaltungen der Literaturübersetzung.

Das Thema Übersetzen ist einer der Schwerpunkte im LCB . Neben Veranstaltungen (Lesungen, Diskussionen, Tagungen) mit dem Fokus auf das Übersetzen spielt auch die Förderung von Übersetzenden eine zentrale Rolle. Die Förderprogramme richten sich sowohl an Übersetzerinnen und Übersetzer mit Zielsprache Deutsch als auch an Übersetzende aus dem Deutschen in andere Sprachen. Informationen zu den Förderprogrammen finden sich auf der Website des LCB.

Die drei öffentlichen Veranstaltungsabende im September finden im Rahmen von Initiativen am LCB statt und sind für das Publikum kostenfrei.

Am 10. September, 19:30 heißt es „Imagining Central Europe – Mitteleuropa übersetzt“

Vom „Translathon“, einem internationalen Projekttreffen, das vom 8. bis 11. September im LCB stattfindet, berichten Alfrun Kliems (Humboldt-Universität zu Berlin), Anna Seidel (Universität Wien) und Jakob Wunderwald (Universität Potsdam)
Moderation: Paula Wojcik (Universität Wien)

Am 21. September 2026, ebenfalls 19:30, gibt es eine Buchpremiere:

Im Gespräch mit ihrer Übersetzerin Sula Textor stellt die französische Autorin Adèle Yon ihren kürzlich im Berlin Verlag erschienen Roman „Mein wahrer Name ist Elisabeth“ vor, ein autobiographisches Buch, in dem die Autorin dem Lebensschicksal ihrer Urgroßmutter nachspürt, einer unangepassten jungen Frau, deren Geschichte in der Familie totgeschwiegen wurde.

Die Übersetzerin Sula Textor hat am Toledo-Programm teilgenommen und in ihrem Journal ihre eigenen Erfahrungen bei der Übersetzung des Romans von Adèle Yon festgehalten.

Die Moderation übernimmt Viktoria Feldhaus. Übersetzt wird das Gespräch von Katja Roloff.

Am 30. September 2026 (Hieronymustag!), 19:30 findet eine Veranstaltung im Rahmen der Tagung „Zwischen deinen Wörtern – Literarisches Übersetzen als Praxis kultureller Bildung mit Jugendlichen“, organisiert von der Initiative „Echt absolut“  statt. „Zwischen deinen Wörtern“ heißt auch der Abend mit einer Lesung und Gespräch: Die Übersetzerin Liv Thastum und ihr Kollege José A.J. Oliver tauschen sich aus über das Thema Zweisprachigkeit in der Übersetzungspraxis: Was geschieht, wenn sich Wörter Wahlverwandtschaften suchen?

Hier auf dem Blog der Weltlesebühne werden wir den Übersetzungsherbst 2026 auch weiterhin mit Beiträgen zu u.a. verschiedenen Veranstaltungen sowie der Veröffentlichung der Videos zum Gastland der FMB auf unserem YouTube-Kanal begleiten.

Barbara Engelmann